Sonntag, 30. März 2008
Ich war ja schon immer der Meinung, dass die Zeitumstellung und das Hin und Her mit Winter- und Sommerzeit nur zur Verwirrung beiträgt und niemandem nützt! - Jetzt ist sogar ein geplanter Weltuntergang ausgefallen (obwohl daran vermutlich nicht die Umstellung auf Winterzeit, sondern ein ganz anderer “Rechenfehler” schuld sein dürfte) … Weiterlesen?
Mittwoch, 26. März 2008
… vielleicht schneller, als man denkt! :)

Ein Blitzer in Gundelfingen: Fundstück aus dem Verkehrscenter von Radio Regenbogen.
Tausend Dank für den Hinweis, L.!
Dienstag, 25. März 2008
Nun hat es doch noch geklappt mit einem Vortrag auf der diesjährigen re:publica, die bereits vollständig ausverkauft ist (immerhin über 800 Tickets)!

Das freut mich insbesondere, da es eine ganz eigene Herausforderung ist, einmal vor einem Publikum zu sprechen, dem ich *nicht* erst erklären muss, was hinter dem Begriff “Web 2.0″ steckt, wie ein Weblog funktioniert und dass Second Life-Benutzer tatsächlich ganz normale Leute sind (bzw. sein können)!
Zugegeben: Mein Vortragstitel “Beten per Mausklick? Religion(en) und Rituale im Internetzeitalter” klingt ein bisschen lahm. Eigentlich sollte er heißen: “Religion 2.0. Beten per Mausklick?”, aber die Organisatoren wollten kein “2.0″ im Titel, was bei einer Tagung wie der re:publica, wo der Begriff sicherlich schnell inflationär zu werden droht, auch zu verstehen ist.
Dieses Jahr soll es um “die kritische Masse” gehen, die - wenn sie erreicht ist - ein Netzwerk zu einem Selbstläufer macht (sagt Wikipedia). Dies hat wiederum Auswirkungen auf soziale Netzwerke, auf das tägliche Leben und auf Wirtschaft und Politik, meint Johnny Haeusler von Spreeblick, einer der Organisatoren der re:publica.
Die “kritische Masse” hat jedoch auch massiven Einfluss auf die religiöse Landschaft offline und online und kann sogar den Wissenschaftsdiskurs um und über Religion(en) nachhaltig beeinflussen! Meine ich. Genau darum soll es in meinem Vortrag gehen. (Den ich hoffentlich nicht vor einem völlig leeren Saal werde halten müssen! Das Thema ist vergleichsweise doch ein bisschen “abgespaced”, fürchte ich …)
Ich selbst werde mir auf jeden Fall folgende Beiträge anhören: Das Paper von Julian Kücklich (“A Mass without Criticality. Virtual Worlds, Social Networks, and their Discontents”), den Vortrag von Jan Schmidt über den BILDblog und die Beiträge der Hard Bloggin’ Scientists unter der Leitung von Steffen Büffel zu “Lehren und Lernen 2.0″.
Samstag, 22. März 2008
Am 7. Februar war das erprobte Dreierteam (K., N. und ich) zu Gast am Institut für Medien, Kommunikation und Information der Universität Bremen. Im Rahmen des Forschungskolloquium Medienkultur, in dem es um eine kritische Auseinandersetzung mit Kommunikations- und Medienwandel im Hinblick auf Mediatisierung und Kulturwandel bzw. den Wandel von Medienkultur geht, haben wir zum Thema “Online - Religion - Online. Mediatisierungsprozesse im Fokus religionswissenschaftlicher Internetforschung” referiert.
Dabei ging es uns auch darum, sinnvolle Ideen und Anschlussmöglichkeiten für eine gemeinsame Forschung von Religionswissenschaft und Medienwissenschaft aufzuzeigen bzw. zur Diskussion zu stellen. Denn in unseren Projekten “Zwischen Online-Religion und Religion Online. Konstellationen für Ritualtransfer im Medium Internet” und “Religions in Virtual Worlds. Researching Theory and Practice of Cyber-Religions” greifen wir, da wir es mit medialen Ausgestaltungen von Religion(en) zu tun haben, ständig auf Medientheorien und andere Quellen aus der Medienwissenschaft zurück. Und warum soll es Medienwissenschaftlern, die sich mit Religion(en) beschäftigen, nicht genauso ergehen? Weiterlesen?
Mittwoch, 19. März 2008
So. Jetzt sind alle technischen Probleme ausgeräumt, jedenfalls hoffe ich das. Das Ganze hat viel viel länger gedauert, als ich eigentlich gehofft hatte, nachdem ich schon ewig am neuen Design herumgedoktort habe! - Ich hatte (und das sollte man in der Blogosphäre wohl nicht so laut sagen, deshalb: “Psst!”) zum einen einfach Wichtigeres zu tun.
Und ich habe zum anderen mal wieder festgestellt, dass wildes Herumbasteln an Datenbanken so gar nicht meine Sache ist und mich irrsinnig nervös macht. Das bin ich so kompetent wie ein Durchschnittstheologe, der verlässliche Aussagen über die globale Gefährlichkeit von Scientology machen soll (um wieder mal einen Vergleich aus “meinem” Bereich zu bringen).
Da >> om Sein << so lange dicht war, hat mittlerweile vermutlich auch der letzte meiner sowieso recht spärlichen Leser die Hoffnung aufgegeben, dass hier nochmal etwas passiert. Dabei war in den letzten Monaten in der religiösen Landschaft jede Menge los!
Da sich niemand mehr für “olle Kamellen” interessiert, werde ich die Beiträge ganz bestimmt nicht mehr hier hereinsetzen. Aber ich werde versuchen, wieder regelmäßiger zu Bloggen (in der Hoffnung, dass die Technik mich nicht wieder im Stich lässt). Vielleicht wird es ja diesmal was. Sollte ich dafür beten? Och nö … Aber wer will, der darf gerne! Wer weiss, ob es nicht doch was nützt! ^^