Donnerstag, 31. August 2006
Reisevorbereitungen

von Tom aus der taz.
… ich favorisiere allerdings eine andere Technik! *grins*
Donnerstag, 31. August 2006

von Tom aus der taz.
… ich favorisiere allerdings eine andere Technik! *grins*
Donnerstag, 31. August 2006
“Adams Äpfel - Gott ist auf meiner Seite”. Am heutigen 31. August ist Deutschlandstart der gleichnamigen dänischen Koproduktion von 2005, die mit einem deftigen Spritzer Hiob “gewürzt” ist. (“Diese provozierenden Thesen, die den Gott des Alten Testaments als Hasardeur ausweisen, vermitteln sich in Adams Äpfel mit der Beschwingtheit einer zabaionegetränkten Abendmahlsoblate,” so die Frankfurter Rundschau zu diesem Thema.)
Adams Äpfel - so nennt Ivan, Landpfarrer weit draußen im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans “Oase der Nächstenliebe”, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam, der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid. Weiterlesen?
Mittwoch, 30. August 2006
„Der Homo christianus muss wachsam sein, wenn der Homo religiosus populär wird.“
So der katholische Theologe Jürgen Manemann von der Universität Erfurt in der Online-Ausgabe des österreichischen Standard. Weiter sagt er:
“Religion werde missbraucht, um kollektive Identitäten für politische Zwecke zu mobilisieren. Das Christentum sei im Übrigen auch durch Desäkularisierung bedroht.”
Ähhhh … Ja.
Und der “homo christianus” ist nicht zufällig eine Teilgruppe des “homo religiosus”?! Nein?
Egal. Pöser, pöser “homo religiosus”!
*seufz*
Dienstag, 29. August 2006
“Vom kommenden Jahr an dürfen Lehrer und Schüler in schleswig-holsteinischen Schulen nicht einmal mehr eine Kette mit einem kleinen Kreuz um den Hals tragen”, berichtet ein Kommentator des Tagesspiegel Online in seiner heutigen Ausgabe.
Der Beschluss ist das Ergebnis eines Dilemmas. Ursprünglich sollte nur das muslimische Kopftuch verboten werden. Doch weil das, wie ein Urteil aus Baden-Württemberg gelehrt hat, gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt, wird nun gleich jedes religiöse Bekenntnis untersagt.
Montag, 28. August 2006
Heute, am 28.9. ist Deutschland-Start, in den USA lief er bereits am 9. August an: Oliver Stones 9/11-Drama “World Trade Center”.
Der Streifen zeigt die Geschichte der Terroranschläge aus der individuellen Perspektive zweier Polizisten, die den Einsturz der Türme in New York nur knapp überlebten. Die beiden waren beim Dreh angeblich fast die ganze Zeit über dabei, wie beispielsweise der Wikipedia-Eintrag zum Film berichtet.
Die Urteile über den Film fallen erwartungsgemäß zwiespältig aus. “Nicht alle Kinobesucher werden sich mit Hollywoods Heldengeschichte anfreunden können, mit ihrer dramatischen Musik und Jesus, der als Vision ziemlich leibhaftig im Lichterkranz auf der Leinwand erscheint. In New York wird man sowieso noch genauer hinschauen. Denn hier, wo das World Trade Center gestanden hat, ist man sich nicht einig, ob die Zeit reif ist für Filme über den 11. September.” So schreibt etwa tagesschau.de auf ihren Webseiten. Auch Angehörigen-Verbände äußerten heftige Kritik, wie der Spiegel anmerkt. Weiterlesen?
Mittwoch, 23. August 2006
In Berlin Spandau gibt es das erste interreligiöse Kloste Deutschlands, vermeldet die Märkische Allgemeine. Das “Kloster Meister Eckhard”, zu dem ein Cafe und ein Bioladen gehört, wird von zwei “Mönchen” betrieben.

Bruder Frank war schon bei den Schweigemönchen der Trapisten. Heute strebt er auf dem spirituellen Zen-Pfad Erleuchtung durch Singen von Mantren an. Bruder Johannes war früher altkatholischer Priester, jetzt folgt er dem Weg des Karma-Yoga, durch Tätigkeit zum Gotterleben.
Die Interreligiosität soll gewährleisten, dass auch nicht-christlichen Religionen “auf gleicher Augenhöhe begegnet” wird. Auch deren religiöse Praxis wird adaptiert. “Sie lesen buddhistische, hinduistische sowie jüdische Texte und meditieren im Kapellendojo, einem fast leeren Zimmer, in dessen Mitte eine Kerze steht.” Weiterlesen?
Montag, 21. August 2006
Hartmut (“Die technische Form Gottes”*) Böhme hat sich nach seinem nicht uninteressanten Ausflug in den Radsport (Die Zeit 20/2006) nun auch auf Fussballfeld “verirrt”.
Unter dem Titel “Der Ball der Göttin” schreibt er in der Zeit 33/2006 anläßlich des Beginns der Fußball-Bundesliga über die religiöse Dimension des umkämpften Leders. “Die Kathedralen stehen leer, doch in den Stadien tost das heilige Spektakel.”
Böhme konstatiert, dass, wie im 19. Jh., als die Bahnhöfe und Fabriken die “Kathedralen der Moderne” genannt wurden, heute die Fußballstadien die “Kathedralen der Gegenwart” seien und als “affektive Turboauflader” dienten. Gegenwärtig seien weder Kunst noch Produktion und Verkehr die Zentren, an denen die Gesellschaft zusammenkommt und sich synthetisiert; diese Rolle hätten die “Stätten des großen Entertainments” übernommen. Die “klassischen Orte des Heiligen”, also die Kirchen und Kathedralen, stünden leer und dienten wenn überhaupt touristischen Zwecken. Weiterlesen?
Sonntag, 20. August 2006
Das Wort zum Sonntag:

von Tom aus der taz.
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