Donnerstag, 27. Juli 2006
Dienstreisen der Träume (Teil 1)
Das “Center for Religion and Media” in New York.
Donnerstag, 27. Juli 2006
Das “Center for Religion and Media” in New York.
Mittwoch, 26. Juli 2006
… meint eine Gruppe Schweizer. Und klebt Warnhinweise auf Plakate, die biblische Werte verbreiten sollen. Weiter zitiert der Artikel der szonline die anonymen Religionskritiker:
“Der Religion gehe es nicht darum, die Welt friedlicher oder besser zu machen. Ziel sei vielmehr, die Menschen in ein Schema zu führen, das sie empfänglich mache für die Dominanz anderer.”
Nicht neu, aber doch recht kreativ!
Dienstag, 25. Juli 2006
Jetzt mal ehrlich: Ist Unfreundlichkeit ein Einstellungskriterium im Öffentlichen Dienst?
Ich konstatiere bei mir - wieder einmal - eine gefühlte Häufung besonders dienstleistungsfeindlicher Individuen in eben dieser Sparte. Dabei wollte ich mir “nur” ein Dokument beglaubigen lassen. (Nicht auszudenken, wenn ich “wirklich” als Bittsteller gekommen wäre!)
Wo sind sie denn, die netten Beamten?
Wo haben sie sich versteckt?
(Und gibt es sie überhaupt?)
Montag, 24. Juli 2006
Um einer drohenden postdoktoralen Arbeitslosigkeit zu entgehen, wäre vielleicht der Beruf des “Ritualdesigners für Haustierbestattungen” (als Ich AG?) eine Überlegung wert. Wenn man bedenkt, wieviel Mühe man sich international um die Aufbewahrung der “sterblichen Überreste” von Wuffi & Co. gibt, wie man hier lesen kann …
Sonntag, 23. Juli 2006
In der SZ von gestern zwei schöne Zitate gefunden:
“Gott ist wie eine ‘Teekanne in der Umlaufbahn des Mars’:
Nicht zu beweisen, aber auch schwer zu widerlegen.”
Und:
“Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur: Wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt, und wie lange hat sie offen?”
(Woody Allen)
Zu finden im Artikel “Lob der Gottlosigkeit” von Sonja Zekri
Samstag, 22. Juli 2006
Die katholische Kirche vetreibt Bücher der “Hexe Sandra” mit praktischen Tipps zur “weißen Magie”? Ach was! Das überrascht mich jetzt doch … Aber hier steht es Schwarz auf Weiß.
Ob das “unser” Benedikt wohl weiß?
Samstag, 22. Juli 2006
… unsere neuen Nachbarn!
Sie haben heute früh tatsächlich ein Kinderplantschbecken im Innenhof unseres Hauses aufgestellt. Etwas, von dem ich seit 10 Jahren träume, jedoch nie gewagt habe, es tatsächlich zu tun. Denn man sitzt dort wie auf dem Präsentierteller: Alle Mitbewohner und auch die Patienten der im Hinterhaus befindlichen Zahnarztpraxis haben vollen Einblick. (Und wer mag sich schon gerne beim Baden zugucken lassen? Und sei es auch nur ganz züchtig im Badeanzug?!)
Gestern stand ich im Gartenmarkt wieder einmal sehnsüchtig vor einem dieser Minipools (für Erwachsene - in “Badewannenform”) und habe mir vorgestellt, einen solchen zu besitzen (und vor allem: in einem solchen zu sitzen).
Im Schatten unseres schönen Nussbaums … Mit einem Brett quer über den Rand, auf dem dann der Computer steht, mit dem ich (W-Lan sei Dank) auch draußen arbeiten kann …
Was habe ich tatsächlich gekauft?
Einen Eimer. Für die Füße.
Ganz toll …!
Freitag, 21. Juli 2006
… wie es sich anfühlt, in der japanischen Sommerhitze. Und die Strategien dagegen … Sind Japaner Synästhetiker? Oder warum wird ihnen schon beim Klang eines Glasglöckchens kühl?

Und was wäre wohl das deutsche Pendant? Das Zischen einer gerade geöffneten Bierdose? - Nun ja …
Freitag, 21. Juli 2006
So, jetzt folge ich mal dem Trend und teste aus, wie es ist, ein Weblog zu führen. Und das alles nur, weil ich mit Fieber zu Hause sitze und nicht ins Institut zum Arbeiten gehen kann. Wäre ja im Normalfall alles nicht so schlimm! Wenn nicht die Innentemperatur hier in der Wohnung bereits rund 30 Grad Celsius betragen würde. Schön blöd …
Im Institut ist es zwar nicht *wirklich* kühler, dafür hat man wenigstens Gesellschaft. Und in Gesellschaft jammert es sich einfach besser (über die Hitze). In Japan ist sogar eine richtige Jammerkultur entstanden: Man versichert sich immer wieder, wie heiß es ist (oder wie häßlich der Regen in der Regenzeit, oder …). Dadurch stärkt man sozialen Bindungen und fühlt sich - weil man gemeinsam leidet - gleich viel besser. Toll, was?
(Ob ich wohl N. anrufen sollte? Zwecks gemeinsamem Jammern?)
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